Brasilien

Dienstag, 31. Juli 2012

Kampagne gegen die Massenentlassung bei GM in Brasilien

per Mail erhalten:
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Liebe KollegInnen von InfoPartisan,
Hier unten erlaube ich mir, Euch unsere Kampagne gegen die Massenentlassung bei der GM von Brasilien mit der dringendem Bitte um breite Veröffentlichung und Solidaritätserklärungen zu schicken.
Vielen Dank!
Viele Grüße aus São Paulo!
Emilio Astuto
CSP-Conlutas / Brasilien (Sozial- und Gewerkschaftsdachverband - Koordinierung der Kämpfe von Brasilien)
http://cspconlutas.org.br/
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KAMPAGNE GEGEN DIE MASSENENTLASSUNG
BEI GENERAL MOTORS IN BRASILIEN

Emilio Astuto

General Motors, der größte Autokonzern der Welt, beabsichtigt, ca. 2.000 Arbeiterinnen und Arbeiter in São José dos Campos, im Bundesstaat São Paulo, zu entlassen und einen ganzen Betriebssektor (MVA: Manufaktur von Autos) zu schließen. Die Metallarbeitergewerkschaft von São José dos Campos, Mitglied von CSP-Conlutas (Sozial- und Gewerkschaftsdachverband von Brasilien) startet jetzt eine breite Kampagne mit dem Ziel, ein Desaster zu vermeiden.

Auf der einen Seite befinden sich die MetallarbeiterInnen von São José dos Campos, Väter und Mütter zahlreicher Familien, auf der anderen Seite das Symbol der US-amerikanischen Weltproduktion, die zweitgrößte Filiale von GM außerhalb der USA.

Am 24. Juli wurde die Tragödie der ArbeiterInnen von General Motors Brasilien zum ersten Mal in der Weltpresse der breiten Öffentlichkeit bekannt. General Motors hat eine Aussperrung aus Angst vor dem bevorstehenden Arbeitskampf mit dem Argument vorgenommen, dass die ArbeiterInnen dabei wären, eine Fabrikbesetzung und die Errichtung einer Arbeiterverwaltung wegen der Ankündigung der Massenentlassung zu planen. Um 3 Uhr während der Nachtschicht wurden die Arbeiter aus der Fabrik vertrieben und der ganze Betrieb wurde im Rahmen dieser vorsätzlichen Aussperrung stillgelegt.

Es ist relevant hervorzuheben, dass Aussperrungen explizit gemäß der brasilianischen Verfassung vom 05. Oktober 1988 verboten sind.

Am gleichen Tag rief die Metallgewerkschaft von São José dos Campos/CSP-Conlutas zu Demonstrationen, Betriebsversammlungen und Protestaktionen auf.

Seitdem wuchsen der Widerstandskampf und der kämpferische Geist der ArbeiterInnen von GM in der Stadt São José dos Campos. 48-Stundenstreiks, Kundgebungen und Mobilisierung sind die Regel geworden.

DAS ZIEL VON GENERAL MOTORS IST ES, SEINE PROFITRATE WELTWEIT ZU MAXIMIEREN

Die offizielle Rede von GM ist, dass diese Massenentlassung in Brasilien die internationale Krise durchkreuzen kann.

General Motors ist aber der profitabelste Autohersteller Brasiliens. Letztes Jahr gewann er nahezu US$ 4,5 Mrd.

Aber GM will viel mehr und sein erklärtes Ziel ist es, den Umsatz auf US$ 6 Mrd. zu heben. Damit diese Schwelle erlangt werden kann, will die Konzernleitung die Lohnmasse des GM-Werkes in São José dos Campos drastisch senken, indem die am besten bezahlten ArbeiterInnen entlassen werden. GM will den ArbeiterInnen zwangsweise ein Restrukturierungsprojekt verhängen.

Zurzeit sind die Nettoprofite und die Rentabilität von GM in Brasilien nur in Bezug auf diejenigen der in Brasilien operierenden Großbanken niedriger.

Was die effektiven Kosten der Arbeitskraft betrifft, produzieren die Autokonzerne in Brasilien, dem drittgrößten Automarkt der Welt, Autos, die unter den billigsten weltweit sind. Andererseits verkaufen sie in Brasilien Autos, die unter den teuersten der Welt sind. Das ist der Grund dafür, warum sich zurzeit so viele Autobauer in Brasilien niederlassen.

Außerdem erzeugt die freigiebige steuerliche Stimuluspolitik der brasilianischen Regierung eine verblüffende Ziffer: Während 2011 ca. US$ 13 Mio. als Staatssubventionen mit Finanzressourcen des BNDES (Nationalbank für Sozial- und Wirtschaftsentwicklung) dem Sektor der Autoproduktion gewährt wurde, sind lediglich 26.000 Arbeitsplätze in diesem Sektor geschaffen worden.

In den letzten drei Jahren haben die multinationalen Autokonzerne von Brasilien nahezu US$ 7 Mrd. Profit ins Ausland zurückgeführt.

GLOBALPROGRAMM VON PRODUKTIONSRESTRUKTURIERUNG

Diese Entlassungswelle ist Bestandteil eines Globalprogramms von Produktionsrestrukturierung von General Motors im Zeichen der aktuellen Weltwirtschaftskrise. Die Regierung Obama übernahm die Aktienmehrheit von GM und seitdem wurden 18 Betriebskomplexe in den USA geschlossen und 37.000 ArbeiterInnen entlassen.

Nach der „Sanierung“ des Autokonzerns hat Obama GM den Privataktionären, die die Krise vorher angerichtet hatten, zurückgegeben. Im Jahre 2010 ist GM nochmals der bedeutendste Automobilhersteller der Welt geworden. Er nutzte die Krise aus, um ArbeiterInnen zu entlassen, Rechte abzubauen, Löhne und Gehälter zu kürzen, den Arbeitsrhythmus zu intensivieren und die Profite des Konzerns zu maximieren.
2010 produzierte GM die gleiche Anzahl von Kraftfahrzeugen wie im Jahre 2008, aber diesmal mit 40.000 MitarbeiterInnen weniger. Das heißt, der Durchschnitt der vom GM erzeugten Autos ist wegen dieser Reduzierung von 34 Autos pro Mitarbeiter 2008 auf 44 im Jahr 2011 sprunghaft gestiegen. Wer für die Krise bezahlte, waren die GM-ArbeiterInnen.

Die Angriffe auf die Arbeiterschaft werden weiterhin durchgeführt

Heutzutage expandiert GM seine Restrukturierungspläne auf die übrige Welt. In Europa versucht GM ebenfalls Werke zu schließen. In Brasilien hatte GM schon 2.000 ArbeiterInnen in den Werken von São José dos Campos und São Caetano im Bundesstaat São Paulo entlassen.

Diese Entlassungen verursachen einen Domino-Effekt für den Rest der Produktionskette. Es bedeutet das Entstehen extrem hoher Sozialkosten, die durch die Gier der Autokonzerne ausgelöst werden.

Die Ursachen der Angriffe

Auch aus dem Blickwinkel des wirtschaftlichen Umsatzes ist die aktuelle Entlassungswelle überhaupt nicht zu rechtfertigen. Der Autokonzern GM erreichte 2011 einen Nettoprofit von US$ 4,5 Mrd. In Brasilien werden seine Verkaufsrekorde im Laufe der letzten vier Jahre permanent geschlagen.

Laut GM selbst wird in Brasilien im Jahre 2012 der Automobilmarkt um 3% wachsen. Folglich bahnen sich weitere Verkaufsrekorde an. Was GM mit den Massenentlassungen zu erzielen beabsichtigt, ist seine Produktivität zu dynamisieren, während die Anzahl der MitarbeiterInnen gekürzt und die Arbeitshektik intensiviert werden.

2012 sollen in einem neuen Zusammenhang 37 Autos pro Mitarbeiter erzeugt werden. Kraft der Entlassungen würde GM eine Produktion von 43 Autos pro Mitarbeiter nochmals erlangen und somit den Weltproduktionsdurchschnitt auf dem Automobilsektor erreichen.

Die GM-Strategie ist es, die US-ArbeiterInnen dazu zu zwingen, das Produktionsniveau der lateinamerikanischen ArbeiterInnen zu erzielen. Und die Letzteren sollen das Produktionsniveau der chinesischen ArbeiterInnen einholen. Dafür will die Konzernleitung die Produktivität erhöhen und die Kosten der Arbeitskraft massiv verringern.

Die brasilianische Bundespräsidentin Rousseff muss unbedingt ihre Prioritäten ändern: Sowohl die brasilianischen ArbeiterInnen als auch die Souveränitätsrechte des Landes sollen gegenüber den Interessen der multinationalen Autokonzerne beschützt werden.

Bedauerlicherweise privilegiert die Wirtschaftspolitik Rousseffs immer noch die multinationalen Autobauer.

Die brasilianische Bundesregierung bewilligte in jüngster Zeit ein riesiges Stimuluspaket zur Begünstigung der Autohersteller mit dem vermeintlichen Ziel, die brasilianische Industrie zu fördern und neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Bisher hat es nur die Gewinne der Multinationalen begünstigt.

Hohe Kosten ohne Arbeitsplatzschutz

Die Kosten für die Verwirklichung der Regierungspläne in Brasilien sind extrem hoch und unfruchtbar.
Seit dem Beginn der Weltwirtschaftskrise weigerte sich die brasilianische Regierung, ca. US$ 14 Mrd. Steuern von den multinationalen Autokonzernen einzutreiben. Das kostete Brasilien ca. US$ 500.000 pro Arbeitsplatz.
Der Autokonzern GM gab ca. US$ 40.000 pro Mitarbeiter im Jahre 2011 aus. Die Steuersumme, die die brasilianische Regierung nicht eintreiben wollte, entspricht dem Betrag von 10 Jahren Löhne und Gehälter eines GM-Mitarbeiters.
Die Wirtschaftspolitik der Regierung Rousseff sollte mindestens die Aufrechterhaltung der Arbeiterplätze sicherstellen.

Aber Rousseff verlangte nicht einmal ein Jahr Arbeitsplatzschutz gegen die Steuervergünstigungen.

Außerdem verhindert sie nicht die Entlassungen.

Der Regierungsplan bedeutet extrem hohe Kosten für die Staatskasse, garantiert keine Gegenleistung für die ArbeiterInnen und ist im Wesentlichen den Arbeitsplatzschutz betreffend ineffizient, denn die Autobauer in Brasilien entlassen nach wie vor.

Die Konzerne entlassen mit öffentlichen Geldern

Der Finanzminister Guido Mantega behauptet, dass die multinationalen Autokonzerne sich verpflichteten, keine Entlassung gegen Steuervergünstigungen vorzunehmen. Die Wirklichkeit zeigt uns ein anderes Bild.

Die Autokonzerne entlassen immer wieder trotz des Erhalts öffentlicher Gelder. Der Autokonzern Scania z. B. entließ 120 MitarbeiterInnen und die Perspektive ist, dass er weitere 320 in den nächsten Wochen entlassen wird.

Volvo kündigte an, 208 Entlassungen.

Volkswagen von Taubaté und GM von São Caetano initiierten freiwillige Kündigungspläne.

In der ABC-Region im Bundesstaat São Paulo lässt sich abschätzen, dass bereits über 3.000 MitarbeiterInnen entlassen wurden.

All diese Autobauer sind multinationale Konzerne, welche mit öffentlichen Geldern begünstigt werden. Rousseff sollte ein Gesetz verkünden, die diese entlassenden Konzerne schwer bestraft.

Profit in Brasilien, Investitionen ins Ausland

Das erklärte Ziel der brasilianischen Regierung, die Souveränitätsrechte des Landes zu festigen, wird nicht konsequent durchgesetzt. Die multinationalen Konzerne erlangen riesige Profite vermittels der Staatssubventionen zu Ungunsten des Lebensstandards der brasilianischen Arbeitskraft und anschließend erfreuen sich die ausländischen Investoren und Spekulanten an der Zahlung dicker Dividenden und Boni.

Wenn Rousseff die brasilianischen Souveränitätsrechte wirklich festigen will, wie sie ständig behauptet, so soll sie die zügellose Gewinnrückführung ins Ausland verbieten und die multinationalen Konzerne dazu verpflichten, in Brasilien zu reinvestieren, was sie in Brasilien profitiert haben.

Entnationalisierung der Produktion

Das Versprechen, das die Nationalindustrie konsolidiert werden soll, wird ebenfalls permanent diskreditiert.


Die brasilianische Regierung lockt neue Multis an und begünstigt die alten. Die meisten multinationalen Konzerne Brasiliens sind dabei, ihre Importe zu erhöhen, anstatt in ihre Produktionen zu reinvestieren.

General Motors z.B. importiert am meisten. 2011 fuhr dieser Autokonzern 89.800 Autos ins Land ein. Mit einer Durchschnittsproduktion von 33 Autos pro Mitarbeiter in Brasilien verhindert GM mit seinen Importen, 3.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen.
Die Regierung Brasiliens soll unter Strafandrohung der Nationalisierung der Betriebe, die Massenentlassungen vornehmen, die Entlassungen von den importierenden und staatssubventionierten Autokonzernen definitiv verbieten.
Eine energische Intervention der brasilianischen Regierung ist unerlässlich.

Die Metallgewerkschaft von São José dos Campos/CSP-Conlutas ist gegen die Gewährung von Staatssubventionen an die multinationalen Konzernen, denn es fehlen viele Ressourcen für Gesundheit, Bildung, Transport, Sozialleistungen, Aufwertung des öffentlichen Dienstes, Umweltschutz usw. in Brasilien.
Der Arbeitskampf der Arbeiterinnen und Arbeiter von São José dos Campos, im Bundesstaat São Paulo, ist sehr fortgeschritten und die Möglichkeit, den Autokonzern GM als Ikone des US-amerikanischen Weltproduktion global zu bezwingen und zu besiegen, ist gegeben und lässt sich in der Tat verwirklichen.
Dafür müssen wir die folgende Kampagne gegen die Entlassungen von General Motors von Brasilien in der ganzen Welt verbreiten und unsere breite Solidarität für den Kampf der Arbeiterinnen und Arbeiter von São José dos Campos, im Bundesstaat São Paulo, klar und deutlich erklären.

Kampagne gegen die Massenentlassungen und für den Schutz der Arbeitsplätze in GM

Die Metallarbeitergewerkschaft von São José dos Campos/São Paulo, Mitglied der CSP – Conlutas (Sozial- und Gewerkschaftsdachverband von Brasilien – Koordinierung der Kämpfe) hat eine Kampagne gegen die Massenentlassung und für den Schutz der Arbeitsplätze bei General Motors von Brasilien in Angriff genommen.

Schon am 27. Juni wurde ein zweistündiger Warnstreik innerhalb des GM-Betriebs in São José dos Campos unternommen. Am 5. Juli fand eine große Demonstration mit nahezu 2.500 ArbeiterInnen in São José dos Campos statt. Diese Initiativen sind ein Bestandteil des Kampfplans der Metallarbeitergewerkschaft, um den Angriffen von GM entgegenzutreten.

Viele Betriebsversammlungen, Flugblätterverteilungen, Protestaktionen ließen sich vornehmen und ein Komitee zum Schutz der Arbeitsplätze in Zusammenarbeit mit weiteren Gewerkschaften, Gewerkschaftsdachverbänden und politischen Parteien wurden in jüngster Zeit konstituiert.

Für die nächsten Tage planen wir weitere Warnstreiks bei General Motors.

Ein weiterer Protestmarsch auf Brasilia, Hauptstadt Brasiliens, ist dabei, organisiert zu werden.
Weitere Verhandlungen zwischen der Metallarbeitergewerkschaft von São José dos Campos/CSP-Conlutas, der Konzernleitung von GM und dem brasilianischen Arbeitsministerium sind an der Tagesordnung.

Insbesondere am 4. August findet eine entscheidende Verhandlungsrunde statt.

Welche sind die Minimalforderungen der Arbeiterinnen und Arbeiter von GM in São José dos Campos, Bundesstaat São Paulo:

1) Stoppt die Entlassungen;

2) Wahrung der Arbeitsplätze;

3) Zentralisation der gesamten Produktion des Modells Chevrolet Classic im GM-Werk von São José dos Campos;

4) Nationalisierung des Modells Sonic;

5) Wiederaufnahme der LKW-Produktion im GM-Werk von São José dos Campos;

6) Wiederaufnahme der Schicht des MVA-Sektors (Manufaktur von Autos);

7) Wiedereinstellung aller entlassenen ArbeiterInnen;

8) Nationalisierung der Produktion.
Besonders in diesem Moment ist es wichtig, dass wir uns alle mit diesem Kampf bei GM solidarisieren.
Wir brauchen Eure kämpferische Unterstützung!

Solidaritätserklärungen und Protestschreiben bitte an folgende Adressen:

1. An die Metallarbeitergewerkschaft von São José dos Campos / São Paulo / Brasilien, z. H. vom Vorsitzenden Macapá und Generalsekretär Mancha, mancha@sindmetalsjc.org.br

2. An den Sozial- und Gewerkschaftsdachverband / Koordinierung der Kämpfe von Brasilien (CSP-Conlutas) gomesamerico@hotmail.com

3. An die Präsidentin der Bundesrepublik Brasilien Dilma Rousseff

Email:

https://sistema.planalto.gov.br/falepr2/index.php

Adresse:

Präsidentin Dilma Rousseff
Gabinete da Presidenta
Palácio do Planalto / Praça dos Três Poderes
70150-900 Brasília DF
Brasilien

4. An Luiz Moan, General Motors do Brasilien Ltda.,

Adresse: Avenida General Motors, Nr. 1959, Jardim Motorama, São José dos Campos, Sudeste 12247, PLZ 12224300 Brasilien / gmsj.sc@gmail.com

Mittwoch, 25. Januar 2012

Pinheirinho von der Riot Police gestürmt - Tote und Verletzte!

Was und wo ist Pinheirinho?
http://auroranews.twoday.net/stories/solidaritaet-mit-den-obdachlosen-und-landlosen-von-pinheirinho-in-bras/
siehe auch (englisch):
http://www.litci.org/en/index.php?option=com_content&view=article&id=1950:pinheirinho-the-largest-urban-settlement-in-latin-america-has-been-severely-repressed&catid=78:statement-iwlfi-europe&Itemid=65
(spanisch)
http://www.litci.org/declaraciones/740-declaracion-litci-europa/2992-pinheirinho-la-mayor-ocupacion-urbana-de-america-latina-esta-siendo-duramente-reprimida
Pinheirinho wurde am 22.1.2012 von der Riot Police gestürmt:

Bilder des brasilianischen Fernsehens:

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Bilder, die das Fernsehen nicht zeigte:

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vom 13.1.2012:

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vom 11.1.2012

Samstag, 21. Januar 2012

Solidarität mit den Obdachlosen und Landlosen von Pinheirinho in Brasilien!

ungekürzte Übernahme einer Mail-Aussendung:
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Internationale Solidarität mit dem Widerstandskampf der Obdachlosen und Landlosen von Pinheirinho in Brasilien
INTERNATIONALE SOLIDARITÄT GEFRAGT:
Protestiert gegen die Zwangsräumung von Pinheirinho!
Die Landbesetzung von Pinheirinho ist gleichbedeutend mit dem Kampf für anständige Wohnungen in Brasilien!


In Februar 2004 lagerten 500 obdachlose Familien auf dem Grund und Boden des in Bankrott gegangenen Unternehmens „Selecta Handel und Industrie“ in der Stadt São José dos Campos, im Paraiba-Tal, Bundesstaat São Paulo, in Brasilien, und bezeichneten dieser Landbesetzung als Pinheirinho.
Der Eigentümer von Pinheirinho, Naji Nahas, der im Rahmen der Operation der Bundespolizei Satiagraha verhaftet wurde, ist ein Spekulant in der Finanzbranche. Er befindet sich auf Bewährung und verteidigt sich vor dem Gericht in Freiheit. Im Juni 1989, hat er als Eigentümer des in Bankrott gegangenen Unternehmens „Selecta Handel und Industrie“ einen ungedeckten Scheck in Höhe einiger Millionen Dollar ausgestellt, um durch einen Front-Mann an der Börse von Rio de Janeiro verkaufte und bald wieder gekaufte Aktien zu bezahlen. Das Ergebnis war der Einbruch der Börse. Kürzlich wurde er mit Daniel Dantas, dem Eigentümer der Opportunity Bank, und zusammen mit dem ehemaligen Bürgermeister von São Paulo, Celso Pitta, verhaftet. Sie wurden wegen der Verbrechen der Geldwäsche, Missmanagement, Steuerhinterziehung, Bandenbildung, Bestechung und Insiderhandel mit Finanztransaktionen verklagt.
Vor diesem Hintergrund entwickelte sich die Bewegung zum Wohnungsbau in der Landbesetzung von Pinheirinho. Diese Besetzung, die heute 1.600 Familien bzw. circa 6.000 Menschen umfasst, hat bereits sieben Jahre überstanden und fordert das, was in der Brasilianischen Verfassung von 1988, in der Satzung der Gemeinde und in der Bauleitplanung der Stadt verankert ist: Das Recht auf Wohnung.
Das Gebiet von Pinheirinho gehörte zur Konkursmasse der Bankrott gegangenen Selecta-Gruppe des Investors Naji Nahas und hat Schulden in Höhe von $ 15.000.000 bei der Stadt São José dos Campos.
Allerdings hat der Bürgermeister der Stadt São José dos Campos - einer Stadt mit 636.298 Einwohnern und dem sechst größten BIP des Bundesstaates São Paulo, dem achtzehnten größten Brasiliens – nicht als Hauptziel, die Legalisierung dieser Landbesetzungen vermittels ihres Einschlusses ins Programm „Cidade Legal (Stadt im Einklang mit dem Gesetz)“.
Vielmehr kriminalisiert er den Kampf um die eigene Wohnung der BewohnerInnen von Pinheirinho.
So werden die LandbesetzerInnen von Pinheirinho (Maurer, Metallarbeiter, Hilfskräfte - Menschen, die um 5 Uhr aufstehen, um in die Arbeit zu gehen - und ihre Familien) durch die bevorstehende Abschiebung anhand einer einstweiligen Verfügung mit der Zwangsräumung bedroht.

Was ist das Pinheirinho?

Mit fast 6.000 Menschen, die 1,3 Millionen Quadratmeter Land besetzen, zeigen die BewohnerInnen von Pinheirinho in der Praxis, dass sie vom ersten Moment der Gründung der Landbesetzung an mit dem Ziel handeln, angemessene Wohnungen für ihre Familien zu erreichen.
Die Besetzung ist nicht das Ergebnis der Summe einzelner Initiativen, welche in einer leider allzu dichten Nachbarschaft dazu führen würde, dass viele BewohnerInnen pro Quadratmeter im Rahmen von Straßen mit komplexem Layout, die ein Hindernis für sanitäre Einrichtungen, Abwasser, Trinkwasser, etc. sein würde, leben müssten.
Stattdessen wirkt die Movimento Urbano dos Sem Teto (MUST: Stadtbewegung der Obdachlosen) plangemäß in dieser Landbesetzung.
Die architektonische Typologie für die Wohnungen ist von 250 Quadratmetern pro Familie. Die Blöcke sind aus zwei Reihen von Wohnungseinheiten. Straßen von etwa 12 Metern im Durchschnitt. Ein Verkehrssystem, das im Ganzen die Straßen parallel hält.
In der Besetzung gibt es Bereiche des öffentlichen Nutzens, ein Schuppen dient als Hauptsitz für die Nachbarschaft und freie Räume für Kindergärten, Gesundheitswesen, Kirche, etc.
In vielen Landstücken der Familien ist es üblich, Gärten zu finden, die helfen, die Nahrungsnachhaltigkeit der eigenen oder anderen Familie zu erreichen.
Die Besetzung ist heute in einem Konsolidierungsprozess: Langsam wurden die alten Hütten aus vergänglichem Material (Holz, Kunststoff, Blechform) durch dauerhafte Materialien (Beton und Mauerwerk) ohne Hilfe der Gemeinde- oder Landesregierung oder sogar des Bundes ersetzt.
Das Pinheirinho ist kein Slum oder ein Viertel vollgestopft mit hoher Wohnungsdichte. Das Pinheirinho ist ein Produkt des geplanten Kampfes für den Wohnungsbau.
Verglichen mit den architektonischen Typologien des Regierungsprogramms „Minha Casa Minha Vida“ (Mein Haus, Mein Leben) bietet die Gegend Pinheirinho viel mehr als würdig zu betrachtende Grundstücke.
So bieten zum Beispiel die meisten Wohnungen des Regierungsprogramms im Durchschnitt 60 Quadratmeter Grundstück. Das Angebot für Familien in Appartements ist von 40 bis 50 Quadratmeter (2 Schlafzimmer, Bad, Küche, Wohnzimmer) in Blöcken von Gebäuden bis zu 5 Etagen ohne Aufzug.
Welches ist das Hindernis, wonach das Regierungsprogramm „Mein Haus, Mein Leben“ nicht ähnliche Bereiche oder mindestens 120 Quadratmeter Grundstück bieten kann?
Das Hindernis ist der Wert des Bodens.
Die Spekulanten des städtischen oder ländlichen Bodens nutzen jedes zur Verfügung stehende Mittel, um außer dem Nutzungswert der Wohnungen den Aufwertungsgewinn zu erwerben, die die kollektive Behausung schafft.
Sie verhindern die Wohnungsbeschaffung, in dem sie den Besitz des Grundes und Bodens kontrollieren, um auf den besten Zeitpunkt des Verkaufs zu warten, wodurch die künstliche Knappheit von Land in Brasilien erzeugt wird.
Das Pinheirinho ist der Weg, dem viele Obdachlose in Brasilien folgen sollten, weil die städtische Reform eine Aufgabe ist, die noch nicht durch die lokalen und nationalen Regierungen durchgeführt worden ist. Die statistischen Daten über das Defizit an sozialen Wohnräumen steigen progressiv mit der wachsenden sozio-ökonomischen Ungleichheit in Brasilien. Ein paar sind immer reicher, während die überwiegende Mehrheit verarmt. Insbesondere das Grundstück von Pinheirinho hängt mit dieser Realität zusammen.

Die Vernachlässigung der Gemeinde von São José dos Campos

Die Obdachlosen- und Landlosen-Organisationen von Brasilien erlauben, dass die obdachlosen und landlosen ArbeitnehmerInnen sich aktiv an der Forderung und der praktischen Umsetzung ihrer Rechte beteiligen, die bereits auf dem Papier bestehen. Die Besetzung ist eine direkte Konsequenz der Verwaltungsvernachlässigung der Gemeinde von São Jose dos Campos, heute unter der Führung von Eduardo Cury (PSDB: Neoliberale-Sozialdemokratische Partei Brasiliens), die seit der Aufnahme des Leitplans für Wohnungsbau im Jahr 2006 Pinheirinho nicht ins Verfahren zur Landlegalisierung eingeschlossen hat.
Die Gemeinde lehnt die Verwendung der Rechtsmechanismen ab, die ein Grundstück als eine urbane Leere kategorisieren könnte, die vorbehaltlich einer Erklärung und Abgrenzung als Sondergebiet sozialen Interesses sein würde. Inzwischen erwartet sie die Klage der Zwangsräumung und weigert sich, die Familien der Landesbesetzer als Subjekte des Rechts auf Wohnen zu betrachten, indem sie ein Grundstück besetzen, die für den sozialen Wohnungsbau möglicherweise benutzt werden kann. So sind die armen BewohnerInnen kriminalisiert, weil das individuelle Grundeigentumsrecht anstatt der sozialen Funktion des Eigentums über ein verlassenes und deaktiviertes Grundstück vorherrscht. Auf der anderen Seite überträgt die Gemeinde ihre Verantwortung auf die Landes- bzw. Bundesregierung unter dem Vorwand, dass sie nicht genügend öffentliche Gelder hat, um vorab die Siedlung zu legalisieren.
Die Landnutzung des größten Teils der Region von Pinheirinho ist für das Wohnen bestimmt, aber die Gemeinde behauptet, dass die Landnutzung der Besetzung industriell wäre, als ob das Unternehmen „Selecta Handel und Industrie“ immer noch tätig wäre. Das Unternehmen Selecta hat 1989 Konkurs eröffnet. Seitdem zahlt sie der Gemeinde keine Steuern mehr. Das Grundstück wurde aufgegeben. Die urbanen und die ländlichen Grundsteuern waren ebenfalls seitdem nicht bezahlt. Die Gemeinde konnte die Aufgabe in Verbindung mit den Bedürfnissen der vorrangigen Nutzung des Grundstücks als sozialen Wohnungsbau setzen, die nachträglich legalisiert werden könnte.
Pinheirinho befindet sich inmitten von Wohngebieten.
Der Wohnungspark União und das Feld der Alemães sind die profiliertesten Stadtviertel. Auch die Landesregierungen hat dort Wohnungen gebaut und beabsichtigt weitere zu bauen. Das Grundstück, welches das Unternehmen Selecta besaß, hatte keine funktionale Verwendung von Industriestandards zur Zeit der Besetzung. Folglich kann es als Sondergebiet sozialen Interesses kategorisiert werden. Außerdem ist es mit anderen Bezirken benachbart und kann zu einer besseren Nutzung der bestehenden Infrastrukturen beitragen, da es ein ausreichend großes Gebiet hat, das Teil des Problems des Wohnungsdefizits der Stadt lösen kann.
Die Gemeinde hätte die progressive Grundsteuer anwenden können, um den Prozess der Enteignung gegen Selecta oder deren Gläubiger zu beschleunigen und die Legalisierung von Pinheirinho vorzunehmen. Die Besetzungsbewegung hätte technische Unterstützung erhalten können, um die Wohnungen des Stadtviertels zu verbessern bzw. auszubauen, aber nichts dergleichen ist passiert.
Die Gemeinde weigert sich, die Infrastruktur von Pinheirinho - angeblich aus Mangel an Mitteln - durchzuführen. Aber sie verwendet nicht die Zahlungsoptionen, die den Besitzern der verschuldeten Grundstücke der Gegend eingeräumt wird, um ihren Haushalt zu festigen und die Siedlung zu fördern.
Die Gemeinde von São José dos Campos führt dazu an, dass die soziale Funktion des Eigentums im Dienst der Großgrundbesitzer ist. Diese wollen Gewinn mit der Spekulation der Landnutzung erwerben. Die Zwangsräumung, die die Gemeinde gegen die BewohnerInnen von Pinheirinho erreichen will, begünstigt nur die Immobilien-Spekulanten, die nur das Grundstück des in Konkurs gegangenen Selecta haben wollen, sie träumen vom Gewinn vermittels der Gewinnung städtischer Grundstücke in einem Wohngebiet, das bereits konsolidiert ist. Die Durchführung der Zwangsräumung wird garantieren, dass der Mehrwert der Landnutzung wegen der Existenz von Pinheirinho und der ganzen Nachbarschaft in den Taschen des Finanz-und Immobiliensektors enden wird.

Kampf gegen die Zwangsräumung

In vorderster Front, den Kampf erwartend, steht das "Bataillon“ von Pinheirinho mit etwa 500 Männern. Mit Schilden, Schutzwesten, Helmen, Stöcken und Speeren ausgerüstet, sind sie bereit für die Konfrontation.

Die "Soldaten" sind die BewohnerInnen von Pinheirinho.
Die "Truppe" wartet auf die brasilianische Militärpolizei, die eine Zwangsräumung auf Befehl des Amtsgerichts durchführen soll.
Die Schilde sind Reste von Trommeln aus Stahlblech und Kunststofffässern, die Westen werden aus Sperrholz, die Schienbeinschoner aus PVC-Rohren gemacht. Viele der Waffen sind Arbeitswerkzeuge: Hacken und Äxte, Messer und Forken. Andere wurden angepasst: Eisenstangen, Steine und Schleudern.
Am Vorabend der Zwangsräumung stellten die BewohnerInnen ein "Bataillon Anti-Schock." (einen Stoßtrupp) auf. Die Idee ist, sich vor dem Tränengas und den Gummigeschossen der Militärpolizei während der Konfrontation zu verteidigen.
Außerdem gibt es Barrikaden aus Reifen, Sofas und Holz zwischen den z.Z. etwa 2.000 Wohnungen.
Wie eine zerlumpte Gruppe von Soldaten, die sich bewaffnet, um ihr Land zu verteidigen, ist in Pinheirinho alles improvisiert.
"Wir machen keine Waffen, um jemanden zu verletzen, wir wollen nur unsere Wohnungen verteidigen", sagt Sergio Pires, 41, Bewohner von Pinheirinho.
Die angespannte Atmosphäre breitete sich in der Stadt aus.
Gestern, am 16. Januar, war der Gerichtspalast nicht der Öffentlichkeit zugänglich wegen der „Gefahr einer Invasion“.
"Es ist eine Armee Maurer, Metallarbeiter, Hilfskräfte, d.h. Menschen, die aufwachen, um um 5 Uhr morgens zur Arbeit und dann nach Hause zu gehen", sagt ein Bewohner von 35 Jahren.
Maurer und Metallarbeiter von Werken, die sogar aus dem armen Norden und Nordosten Brasiliens nach São José dos Campos, São Paulo, kamen, nehmen aktiv an der Widerstandsbewegung gegen die Zwangsräumung teil.
Sie repräsentieren einen Großteil der Verteidigung der Landbesetzung von Pinheirinho.
Sie behaupten, dass sie bisher nie an einem Konflikt beteiligt waren und dass sie für sich und ihre Familien ein Dach über dem Kopf verschaffen wollen.
Eingeschüchtert durch die Androhung einer Zwangsräumung werden sie an die Front des bereits angekündigten Kampfes gehen.
"Wenn es ist, um Widerstand zu leisten, werde ich kämpfen. Wenn es mein Schicksal ist, in den Händen der Polizei zu sterben, so möge es sein. Ich habe mein Haus zu verteidigen. Es war das einzige, das ich im Laufe meines Leben bauen konnte", sagt Jose Ribamar da Costa, 47 Vater von fünf Kindern. Er ist stolz auf den Ort, an dem er lebt.
Ribamar hatte nie ein richtiges Haus.
Im Alter von 12 verließ er die Schule, um als Assistent von LKW-Fahrern in São Luís do Maranhão zu arbeiten und seiner Familie zu helfen.
Aber die Bezahlung war so niedrig, dass er nur ein kleines Zimmer mieten konnte.
Seit 20 Jahren kam er nach São José dos Campos, São Paulo, mit dem Traum eines besseren Lebens.
Er fing an, als Lehrling eines Maurers zu arbeiten.
"Das Leben war immer noch schwierig, weil das Geld kaum für die Miete reichte. Mein Leben begann hier in Pinheirinho, als ich das Geld der Miete in den Bau meines Hauses investierte. Es gelang mir nach acht Jahren. Es fehlen noch ein paar Dinge, aber dieses Haus ist mein größter Erfolg. "
Wie Ribamar, hat das Bataillon von Pinheirinho den Traum von einem Haus und für sie ist es das Wichtigste, die Schlacht zu gewinnen und nicht aufzugeben.
Die "Soldaten" von Pinheirinho haben keine militärische Ausbildung.
Die Umgebung des Lagers war mit Bambusspeeren umgeben, und der einzige Zugang zu dem Gelände ist während 24 Stunden am Tag verschlossen.
Zehn Männer kontrollieren die Ein-und Ausgänge der BewohnerInnen.
"Ich habe nie jemanden geschlagen, aber ich werde tun, was ich kann", sagte Ribamar.
Sein Stiefsohn, Portil Edson Costa, 23, will nicht an der Konfrontation teilnehmen und macht sich Sorgen um seinen Stiefvater.
"Ich mache mir seinetwegen Sorgen und der Eltern, die kämpfen werden.
Viele wollen nicht aufgeben, weil sie Investitionen im Bau gemacht haben."
Im Alter von 40 ist der Fahrer Lucas da Silva auch einer der "Soldaten".
"Unser Dach ist alles, was wir haben und wir können dies unseren Kindern hinterlassen. Niemals habe ich die Militärpolizei bekämpft, aber es lohnt sich für unsere Sache ", sagte Silva, Vater von acht Kindern, fünf von ihnen in Pinheirinho geboren.
Ein weiterer Kämpfer, der dieser "Armee" beitreten soll, ist der Maurer Antonio Lucio, 51, Vater von vier Kindern. Das neueste Mitglied seiner Familie ist gerade angekommen und der Name ist noch nicht einmal gewählt worden.
"Niemand will diesen Kampf, aber für uns stellt er die Verteidigung unserer Familien dar und wir können nicht zurückweichen."

http://youtu.be/XgPQ1mDSJWA
http://www.youtube.com/watch?v=H8NDbfg_qos&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=74Y0NujzAtI&feature=related
http://youtu.be/sWg77XhW2rU
http://www.youtube.com/watch?v=74Y0NujzAtI&feature=related
http://www.youtube.com/watch?feature=endscreen&v=HptTm_ICMPM&NR=1


Bitte schickt Eure Solidaritätserklärungen und Protestschreiben an folgende Adressen:

Stoppt die Zwangsräumung von Pinheirinho!
Die Landbesetzung von Pinheirinho ist gleichbedeutend mit dem Kampf für anständige Wohnungen in Brasilien!

An den Oberbürgermeister von São José dos Campos, São Paulo
Eduardo Cury
Fax: (0055)(12) 3947-8039
http://www.sjc.sp.gov.br/

An die
Nationalkoordinierung der Kämpfe (CONLUTAS)
dirceutravesso1@gmail.com
CSP-CONLUTAS BRASILIEN
Sozial- und Gewerkschaftsdachverband - Koordinierung der Kämpfe von Brasilien
http://cspconlutas.org.br/

Fundação Sunderman
fundacao_sundermann@hotmail.com

Emilio Astuto
In Vertretung von Pinheirinho / CSP-Conlutas Brasilien

weitere Infos in Englisch:
http://www.litci.org/artigos/731-opinion/2989-los-brancaleones-de-pinheirinho-y-la-lucha-por-los-suenos-imposibles

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Praxis- und bewegungsorientierte Propaganda

Selbst der kleinste marxistische Zirkel muß deshalb alles daran setzen, prioritär "kampagnenfähig" zu werden, die politische Auseinandersetzung mit anderen Strömungen suchen, Hintergründe beleuchten und zeigen, daß er das Potential hat, wichtige Beiträge zur Entwicklung von Bewegungen und Kämpfen zu leisten. In diesem Sinne muß Propaganda praxis- und bewegungsorientiert sein. Allgemeine historische und theoretische Propaganda genügt nicht, wenn man die Aktivisten der verschiedenen Bewegungen von der Notwendigkeit einer marxistischen Organisierung überzeugen will.

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